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Donnerstag 25. Juli 2024
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Neue Diagnosemethode bei Verdacht auf Brustkrebs

Mammo-MRT zeigt Brustkrebs im Frühstadium mit bisher unerreichter Präzision

Die Mammo-MRT, auch als Magnetresonanztomografie der Brust oder MRT-Mammografie bekannt, ist ein fortschrittliches bildgebendes Verfahren, das speziell für die Untersuchung von Brustgewebe entwickelt wurde. Im Vergleich zur herkömmlichen Mammografie bietet die Mammo-MRT viele Vorteile bei der Früherkennung von Brustkrebs. Jetzt gibt es sie auch an den GFO Kliniken Troisdorf.

„Die Mammo-MRT kann detaillierte Bilder von Gewebestrukturen liefern und kleinste Veränderungen im Brustgewebe erfassen, die mit anderen Methoden möglicherweise übersehen werden. Dies macht sie besonders effektiv bei der Erkennung von Tumoren in einem frühen Stadium. Darüber hinaus verbessert die Untersuchungsmethode die Einschätzung der Tumorgröße sowie die Erkennung zusätzlicher Tumorherde in der Brust. Das ist besonders wichtig bei der Therapie-Planung. Auch bei Frauen mit dichtem Brustgewebe kommt die Mammo-MRT zum Einsatz. Bei dichtem Brustgewebe kann die herkömmliche Mammografie weniger effektiv sein, während die Mammo-MRT eine genauere Darstellung ermöglich“, so Priv.-Doz. Dr. med. Nuran Abdullayev, 33, als Chefarzt die Leitung der Radiologie und Neuroradiologie.

Allerdings soll die Mammo-MRT nicht als alleiniges Diagnosemittel verwendet werden. In der Regel wird sie in Kombination mit anderen Bildgebungstechniken wie der Mammografie oder Ultraschall eingesetzt, um eine umfassende Diagnose zu ermöglichen. Im Zusammenspiel mit den bereits genannten Diagnoseverfahren bieten Mammo-MRTs eine vielversprechende Ergänzung bei der Brustkrebsdiagnose. Ihre hohe Sensitivität und räumliche Genauigkeit erhöhen die Chancen auf eine frühzeitige Erkennung und wirksamere Behandlung signifikant.

Studien haben gezeigt, dass Mammo-MRTs in der Lage sind, Tumoren in einem frühen Stadium zu entdecken, auch wenn sie sehr klein sind. Forschungsergebnisse deuten darauf hin, dass die Mammo-MRT Tumoren mit einer Größe von etwa fünf Millimetern oder sogar kleiner zuverlässig identifizieren kann.

„Ich bin mir sicher, dass ein Verfahren wie die Mammo-MRT, das deutlich mehr biologisch aggressive und damit prognostisch relevante Karzinome in einem frühen Stadium als die Mammografie erkennt, auch die Mortalität in Zukunft stärker senken wird“, sagt Priv.-Doz. Dr. med. Nuran Abdullayev.

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