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Troisdorf

Abschied nach 33 Jahren

„Mein Altenzentrum verlasse ich mit einem lachenden und einem weinenden Auge“, sagte Kornelia Schloms, die das AWO Alfred-Delp-Altenzentrum in Troisdorf nach 33 Jahren als Einrichtungsleiterin verlässt – zunächst geht sie in eine Freiphase, und dann in den Ruhestand. Vergangenen Freitag wurde sie im großen Festsaal des Altenzentrums verabschiedet. Die Einrichtungsleitung übergibt sie an Kerstin Simon-Nesgen, bei der weiterhin „das Miteinander, gegenseitiger Respekt, Toleranz und Verständnis“ an erster Stelle stehen wird, so Schloms.

Sowohl für die Bewohnerinnen und Bewohner als auch für die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter war Kornelia Schloms immer zur Stelle, hatte stets ein offenes Ohr. Sie sind es auch, die sie als „tolle Bewohner, tolle Mitarbeiter und tolle Kollegen“ besonders vermissen wird. Nach den 33 Jahren ist nun aber der Moment gekommen, die freie Zeit für Dinge zu nutzen, die sie Jahrzehntelang immer zum Wohle der Menschen im Altenzentrum hinten anstellte.

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Anwesend bei der Verabschiedung waren neben den zahlreichen Bewohnerinnen und Bewohnern, Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern auch Gäste aus Gesellschaft und Politik. Sie waren gekommen, um Kornelia Schloms den Respekt für Ihre wichtige Arbeit zu erweisen, den sie verdiente.

Der Vizebürgermeister Guido Menzenbach war gemeinsam mit der Ersten Beigeordneten Tanja Gaspers und der Amtsleiterin für Soziales, Wohnen und Integration, Ulrike Hanke, anwesend. Kornelia Schloms habe wichtige Verantwortung für Menschen übernommen, die Hilfe benötigten und gleichzeitig durch einige Krisen sicher hindurchgeführt. So beispielsweise auch durch die Corona-Krise vor einigen Jahren.

Und so wird man im Altenzentrum jetzt, nach 33 Jahren, den „energischen Schritt durch die Flure des Altenzentrums“, mit dem sich Kornelia Schloms stets ankündigte, vermissen. (pho)

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