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Troisdorf

Die etwas andere Herrensitzung

Erste Große KG Sieglar begeistert in der Küz

Dieses Mal sollte es etwas anders werden bei der Herrensitzung der Ersten Großen Karnevalsgesellschaft Sieglar: Die 31. Große Herrensitzung begann nicht mit dem schon legendären Einmarsch des Präsidenten und seinem „Mer sin widder do“. Es war Eddie van Halen, dessen aus 1983 stammende „Jump“ den Einmarsch zunächst bestimmte; doch dann war Präsident Marco Esch mit seinem Elferrat zur Stelle und verkündete musikalisch „Mer sin widder do“.

Und dann ging es Schlag auf Schlag, Highlight auf Highlight, so wie man es bei der Großen KG gewohnt ist. Den Anfang machte die Bürgergarde „blau-gold“ aus Gold mit ihren akrobatischen Darbietungen. Was soll man über Guido Cantz noch schreiben, der Allround-Entertainer aus Porz weiß mit Witz und Charme zu überzeugen; dabei hat er die aktuellen Themen immer schnell parat.

Musikalisch folgten die Rabaue, ehe dann Martin Schopps wieder Neues aus dem Leben eines geplagten Lehrers berichtete; auch er hatte die aktuelle Situation in unserem Land im Focus. Dann mal wieder etwas fürs Auge beim Auftritt der Cheerleader des 1. FC Köln (über Fußball wurde nicht offiziell gesprochen!). Dann Cat Ballou, mal lautstark, mal romantisch.

Nach einer Pause dann der Auftritt des Tanzkorps Kölner Rheinveilchen, die ihre langjährige Verbundenheit zur Großen KG und besonders zu deren ausscheidenden Literaten Matthias Esch mit besonderen Darbietungen unterstrichen. Danach mischte Bernd Stelter die Herren-Versammlung noch mal so richtig auf, ehe dann die Höhner für einen fantastischen musikalischen Ausklang sorgten.

Ein toller Tag in der Küz mit einem mitreißenden Programm. Auch ein guter Einstieg des neuen Literaten Jakob Esch, der hierfür erstmals Verantwortung trug. (wed)

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