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Sonntag 26. Mai 2024

KSK Köln spendet Defibrillator an Fischereimuseum

Am vergangenen Montag, 29. April, spendete die Kreissparkasse Köln einen Defibrillator an das Fischereimuseum in Bergheim. In Person von Maurice Schrage, Filialleiter Niederkassel- Mondorf, übergab die Kreissparkasse dem Fischereimuseum das medizinische Gerät. Im Fischereimuseum nahmen der 1. Vorsitzende des Fördervereins des Fischereimuseums, Dirk Ortmann, der Geschäftsführer der Fischereibruderschaft Bergheim, Markus Engels, der 1. Brudermeister Günter Engels sowie Dr. Alexander Engels aus dem Vorstand der Fischereibruderschaft, die Spende entgegen.

Mit dem neuen Defibrillator wird die medizinische Ausstattung des Museums erweitert, das war den Beteiligten ein großes Anliegen. "Wir sind froh, dass wir das Gerät nun haben und unsere medizinische Ausrüstung – bisher ein großer Erste-Hilfe-Kasten – nun erweitern", so Günter Engels. Das Gerät selbst ist – sofern es im Ernstfall denn genutzt werden muss – weitestgehend selbsterklärend. Nachdem der Koffer geöffnet wird, erfolgt eine ebenso genaue wie verständliche Anleitung, wie vorzugehen ist. Außerdem kann das Gerät feststellen, ob man es überhaupt benutzen muss.

"Nach 10 Jahren muss der Akku ausgetauscht werden, generell hält das Gerät aber deutlich länger", erläutert Dr. Alexander Engels. Als Allgemeinmediziner und neues Mitglied im Vorstand der Fischereibruderschaft war er einer der Ideengeber für die Anschaffung des Defibrillators. Die Kreissparkasse freut sich derweil, mit der Spende einen Dienst für die Gemeinschaft leisten zu können: "Mit der Spende kommen wir natürlich auch ein Stück weit unserer öffentlichen Verantwortung für die Umgebung nach", so Maurice Schrage.

Die Anschaffung des Geräts geht weit über die Nutzung im Museum selbst hinaus: "Mittels Handy können Menschen, die in Not sind, den Standort des Defibrillators orten", so Markus Engels. Dadurch erhöhe sich nicht nur die Sicherheit im Museum, sondern auch in der Umgebung. "Wir hängen außerdem ein Hinweisschild an unsere Eingangstüre, sodass auch Vorbeigehende wissen, dass hier ein Defibrillator vorhanden ist." Wenngleich sich die Nutzung im Notfall natürlich auf die Öffnungszeiten des Museums beschränkt. Der Kasten, in dem das Gerät verstaut ist, verfügt zudem über einen sicheren Diebstahlschutz.

Die Aktion zwischen Kreissparkasse, Fischereimuseum und Fischereibruderschaft erhöht die Sicherheit im Museum und in der Umgebung – auch wenn alle Beteiligten natürlich hoffen, dass der Defibrillator nicht genutzt werden muss. "Im Zweifel ist es besser, ihn zu haben. Deshalb freuen wir uns sehr über die Spende", so Dirk Ortmann.

Die Spende zeigt auch: In der Gemeinschaft arbeitet man zusammen – und Museen brauchen Freunde. Denn ohne die Spende der Kreissparkasse Köln hätte der circa 1.500 Euro teure Defibrillator nicht so zügig angeschafft werden können. Auch deshalb besteht seit 1986 der Förderverein des Fischereimuseums. Der Förderverein hat um die 350 Mitglieder und erfreut sich immer an Zuwachs. Nähere Infos dazu finden Sie unter

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