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Troisdorf

Frühjahrsempfang der Stadt Troisdorf

Am Donnerstag, 21. März, lud die Stadt Troisdorf zu Ihrem Frühjahrsempfang in der Gertrud-Koch-Gesamtschule in Troisdorf-Sieglar ein. In dem Neubau der Gesamtschule empfing der Bürgermeister die geladenen Gäste aus Gesellschaft, Politik und Wirtschaft zunächst mit einer langen Begrüßungsrede. Es folgten Führungen durch den ersten Bauabschnitt der neuen Gesamtschule, dessen Bau im Jahr 2021 begann und das größte Hochbauprojekt der Stadt Troisdorf jemals darstellt.

Es ist der erste fertiggestellte Abschnitt des neuen Troisdorfer Campus für Bildung, Kultur und Freizeit. In diesem befinden sich 19 Unterrichtsräume, 19 Fachräume sowie die Schulverwaltung. Im zweiten Bauteil wird die Mensa, die Aula und weitere Fachräume ebenso Platz finden wie Gasträume für VHS, Musikschule und Aktivitäten von Vereinen. Die Schule dehnt sich mit dem Neubau von vorher 5.000 Quadratmetern nun auf rund 15.000 Quadratmeter aus. Hinzu kommt ein Mehrgenerationenpark zwischen den Stadtteilen Sieglar und Rotter-See, mit einer Fläche von 15.000 Quadratmetern.

Der Campus werde "viele nette, schlaue Menschen heranwachsen sehen, junge Demokratinnen und Demokraten, die wissen, dass Freiheit Frieden und Wohlstand leider nicht der Normalbetrieb sind", so Bürgermeister Biber. Es seien Menschen, die wissen, dass wir unsere Freiheit immer wieder neu verteidigen müssen, gegen Extreme von Links und Rechts, gegen Kommunisten und Faschisten, deren Tarnungen immer raffinierter würden.

Mit dem Neubau der Gesamtschule schaffe man einen Raum, in dem neue Generationen von Schülern heranwachsen, man schaffe "Eine Schule für alle", dessen Konzept auch außerschulische Bildung umfasse: So sei für kulturelles und gesellschaftliches Leben ebenso Raum wie für Sport und Freizeit oder einen "Raum der Begegnung" auf der Grünanlage, die von der Schule aus gesehen Richtung Rotter See gestaltet werde.

Bei der Entwicklung der neuen Generationen seien nicht nur die Lehrkräfte wichtig, sondern ebenso die gesamte Gesellschaft. Und so hob der Bürgermeister das breite und vielfältige Troisdorfer Vereinsleben hervor, denn "ob Sportvereine, Brauchtum oder soziales Engagement: Jede einzelne und jeder einzelne, die oder der hier aktiv ist, ist eine Stütze der Gesellschaft, im allerbesten Sinn". Ähnlich sei es auch in der Kunst- und Kulturszene, die in Troisdorf auch wegen dem einzigartigen Kunsthaus stark vertreten ist.

So leitete Biber über von den Stützen der Troisdorfer Gesellschaft auf die Wirtschaft, die sich, auch dank seiner beiden Vorgänger Manfred Uedelhoven und Klaus-Werner Jablonski, sehr positiv entwickelt habe. Es sei wichtig, denen zu danken, die "in unserer Stadt etwas unternehmen, die investieren […] Dienstleistungen anbieten, die aktiv sind", so Biber weiter. Von dort aus gab er dann seine Sicht auf die Diskussion über die Nutzung des ehemaligen DN-Geländes, das gleich hinter der Stadthalle beginnt, wieder.

Der Bürgermeister schloss ab mit einem Dank an die Menschen, die bei dem Bau ihre "Kompetenz, ihr Können, ihre Geduld, ihre Nerven, ihren Fleiß und ihr Herzblut eingebracht haben", denn dass ein solches Projekt so funktioniere, sei alles andere als selbstverständlich und ein Verdienst der vielen Fachleute, die am Bau mitwirkten.

Nach der Begrüßungsrede des Bürgermeisters hatten Besucherinnen und Besucher die Möglichkeit, sich die Räumlichkeiten des Neubaus genauer anzuschauen. In Führungen von ungefähr 20 Personen zeigten die Projektleiterinnen und Projektleiter die Unterrichts- und Fachräume in den ersten beiden Obergeschossen. Chemie- und Physikräume sind ebenso mit den neuesten Techniken ausgestattet wie die "normalen" Klassenräume. Tafeln, wie man sie aus klassischen Unterrichtsräumen kennt, gibt es keine mehr. Stattdessen schmücken hochmoderne Smartboards den vorderen Bereich der Klassenräume aus.

So richtig mit Leben füllen werden sich die Räume am 9. April, dann ziehen Lehrer- und Schülerschaft gemeinsam in das neue Gebäude um. (pho)

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