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Mittwoch 29. Mai 2024

Brenner in Quadrath Schnellster

Team Kern-Haus dominiert

Mit einer überragenden Mannschaftsleistung wartete das Spicher Team Kern-Haus bei der 18. Nacht von Quadrath auf. Mit hohem Tempo ging das Hauptfeld auf die Runde mit ansteigender Zielgerade und einem kleinen Hügel. Die Fahrer des Team Kern-Haus waren von Beginn an sehr aktiv und in allen Fluchtgruppen vertreten. Richard Weinzheimer versuchte mehrfach sich abzusetzen, das aufmerksame Feld ließ jedoch keinen Fahrer entkommen. Erst 14 Runden vor Schluss setzte Jan Madalinski alles auf eine Karte und attackierte. Es gelang ihm sich abzusetzen und einen Vorsprung von bis zu 30 Sekunden herauszufahren. Alles sah danach aus, als könnte er seinen Sieg aus dem Jahr 2021 wiederholen. Vier Runden vor Schluss machte sich jedoch Anton Schiffer vom Team Bike Aid Development aus dem Hauptfeld auf die Verfolgung, gefolgt von Frank Lütters und Nico Brenner. Obwohl sich Brenner und Lütters, um ihren Teamkollegen an der Spitze zu schützen, nicht an der Verfolgung beteiligten, gelang es Schiffer im Alleingang Madalinskis Vorsprung zu egalisieren und die Gruppe an ihn heranzuführen. Zu viert ging es schließlich in die Finalrunde. Im Finalsprint hatte Brenner die schnellsten Beine und verwies Lütters und Schiffer auf die Plätze zwei und drei. Madalinski wurde undankbarer Vierter, Domink Ivo gewann den Sprint des Hauptfeldes und wurde Fünfter, Richard Weinzheimer kam als Achter ins Ziel. Im anschließenden Derny Rennen wurde Brenner Vierter und Lütters Achter.

Der Renntag stand im Zeichen von Marc v. d. W., der vergangene Woche bei einem Rennunfall in Nettetal ums Leben gekommen ist. Die Fahrer hielten vor dem Rennen eine Schweigeminute und starteten mit einer schwarzen Armbinde. Ebenfalls wurde auf eine Spendenaktion sowie die Versteigerung der deutschen Meister Trikots von Andre Greipel und Nils Politt aufmerksam gemacht, deren Erlöse den Kindern des Verunglückten zugute kommen wird.

Nach seinem Erfolg am Vortag zeigte Nico Brenner auch am zweiten Tag in Quadrath eine starke Leistung. Obwohl er bei nassen Bedingungen bereits in der ersten Runde zu Fall kam, konnte er das Rennen mit leichten Schürfwunden fortsetzen. Als sich schließlich eine 12-köpfige Spitzengruppe nach 15 Runden absetzte, waren sowohl Brenner als auch Richard Weinzheimer vorne vertreten. Im Finale reichte es nicht für die ganz vorderen Plätze, der Sieger des Vortages musste sich mit Rang fünf zufrieden geben, Weinzheimer wurde 10. Den Sprint des Hauptfeldes gewann Niklas Mäger, der damit 13. wurde, vor Tim Neffgen und Jan Madalinski.

In Brackwede fuhr Teamchef Kurt Werheit im Rennen der Masters 4 auf Rang 15.

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