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Übung zur Betreuung und Verpflegung vieler Menschen während eines Großeinsatzes

Mehr als 70 Einsatzkräfte aus dem Rhein-Sieg-Kreis haben die Betreuung und Verpflegung einer größeren Anzahl von Menschen während eines Großeinsatzes geübt.

In einem größeren Gebäude im Rhein-Sieg-Kreis wurden bis zu 500 Betreuungsplätze zur Verfügung gestellt. Zur Betreuung und Verpflegung der Menschen bauten die Rettungskräfte Feldbetten auf und bereiteten warme Mahlzeiten zu. Da die Übung von einer Betreuung auf unbestimmte Zeit ausging, mussten die Menschen auch anderweitig versorgt werden: Angefangen mit Hygieneartikeln über Babynahrung und Gesellschaftsspielen bis hin zu Decken und Kissen.

Teilnehmende der Übung waren Mitglieder der Hilfsorganisationen Deutsches Rotes Kreuz (DRK) der Ortsverbände Alfter, Bornheim, Rheinbach und Wachtberg sowie Malteser Hilfsdienst (MHD) der Ortsverbände Bornheim und Lohmar. Beteiligt waren auch Helferinnen und Helfer des Technischen Hilfswerks (THW) sowie Mitglieder der Feuerwehr Sankt Augustin. Etwa 15 Beobachterinnen und Beobachter und vier Unterstützende verfolgten und analysierten den Verlauf. Übungsleitung und Organisation führten Mitarbeitende des Amtes für Bevölkerungsschutz des Rhein-Sieg-Kreises durch.

Verletzungen, Erkrankungen oder Verhaltensweisen aufgrund einer Extremsituation oder Gefahrenlage wurden nicht simuliert. Ziel der Übung war es, Material der sogenannten "Betreuungsplatz-Bereitschaft 500 NRW" (BTP-B 500 NRW) zu testen und auf Vollständigkeit zu überprüfen. Die Einsatzkräfte sollen im Ernstfall zügig, sicher und koordiniert handeln können.

Die "BTP-B 500 NRW" ist ein Gefahrenabwehr-Konzept des Landes, das im Rhein-Sieg-Kreis durch die Einsatzeinheiten des Deutschen Roten Kreuzes (EE NRW SU 03) und des Malteser Hilfsdienst (EE NRW SU 04) gestellt wird. Damit sollen bis zu 500 Personen für einen unbestimmten Zeitraum betreut und versorgt werden. Gründe dafür können Evakuierungen bei Bombenentschärfungen in Wohngebieten oder die Erstaufnahme geflüchteter Menschen aus Kriegs- oder Krisengebieten sein.

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