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AWO-Oberlar am Loreley-Felsen

Die Auftakt-Bustour im Jahr 2024 der AWO Oberlar führte die 58 Teilnehmer am Rhein hinunter in Richtung eines der bekanntesten deutschen Wahrzeichen: dem Loreley-Felsen. Nicht nur Heinrich Heine wurde vom sagenumwobenen Felsen dichterisch inspiriert; bereits seit dem Mittelalter spinnen sich mythische Geschichten um die 125 Meter hohe Schieferfelswand bei Sankt Goarshausen, die auch heute noch aufgrund ihrer Felsbarrieren und Strömungen als einer der gefährlichsten Streckenabschnitte des Rheines gilt und zu unzähligen Schiffsunglücken führte. 1801 war der deutsche Autor Clemens Brentano derjenige, der die Kunstsage um die schöne Zauberin bzw. Nixe "Loreley" schuf und damit den Grundstein für viele weitere Kunstwerke wie Gedichte, Romane, Gemälde, Skulpturen, Musik, Filme und Serien legte.

So begaben sich die Teilnehmer gemeinsam auf die Spuren all der Sagen und Geschichten, die sich um diesen Felsen ranken! Um 10 Uhr ging es am Oberlarer Platz mit dem großen Bus los. Zunächst steuerte man zu einem gemeinsamen Mittagessen das Panorama-Restaurant Loreley in St. Goar an. Von den Rheinterrassen des Gasthauses aus hatte man bereits einen fantastischen Blick auf das UNESCO-Weltkulturerbe "Oberes Mittelrheintal", zudem auf die Burg Katz sowie – natürlich – auf die Loreley.

Das Panorama-Restaurant Loreley in St. Goar bot die bekannten Schnitzel "aus der Eisenpfanne", sie waren schmackhaft und lieferten eine gute Stärkung für die kommenden Programmpunkte.

Nach der Stärkung steuerte die Gruppe auf das Loreley-Plateau zu und genoss nun die Aussicht von oben auf den prachtvollen Verlauf des Rheines, die beiden Schwesternstädte St. Goarshausen und St. Goar mit ihren Burgen Katz und Rheinfels. Der 2019 fertiggestellte und barrierefreie Kultur- und Landschaftspark auf dem Loreley-Plateau greift die Aspekte der Ruhe, Mythen und die Dramatik der Romantik auf und macht sie für alle Besuchenden erlebbar. Das beeindruckte die Gruppe besonders. Hier konnten alle nach Lust und Laune verweilen, die Blicke von sechs unterschiedlichen Aussichtspunkten aus auf das Canyon-artige Durchbruchstal des rheinischen Schiefergebirges genießen oder auch an vier mythischen Orten an sogenannten "Hörfelsen" Geschichten rund um den berühmten Felsen und die Sagengestalt der Loreley lauschen.

Das Restaurant und Café "Am mythischen Felsen" hat die Gruppe zudem mit einer Stärkung bestehen aus leckerem Kaffee und Kuchen bewirtet.

All die schönen Eindrücke, die die Gruppe gesammelt hat, konnte die Gruppe dann auf der Rückfahrt über die B42 entlang des Rheins – an der es auch aus dem Bus heraus noch einige schöne Stellen des Rheins gibt – Revue passieren lassen. (pho)

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