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Troisdorf

150 Jahre MGV Spich

Die karnevalistische Andacht in St. Mariä Himmelfahrt

Auch in diesem Jahr wieder ein prächtiger Höhepunkt im Spicher Karneval.

Die Weihnachtszeit ist kaum vorbei, da beginnt beim MGV in Spich die Vorbereitung der alljährlichen Andacht für unsere Karnevalsjecken in der Spicher Pfarrkirche. Am Sonntag, 28. Januar, haben Pfarrer Hermann Josef Zeyen, die Bergischen Jagdhornbläser und das Ensemble des MGV Spich der Tradition gemäß eingeladen. Mit Gesang und Hörnerklang wollen sie ihre Freude am Glauben zeigen.

Wie in jedem Jahr bringen sie Fastelovend und den „lieben Gott“ mit Humor und Herz zusammen. Pünktlich zum Glockenschlag um 16 Uhr zieht Pastor Zeyen mit dem Spicher Dreigestirn Prinz Gandi, Lieblichkeit Rita, dem wehrhaften Bauer Wulli und ihrem prächtigen Komitee zum wunderbar tosenden Klang der Jagdhörner in das bis zum letzten Platz gefüllte Kirchenschiff ein.

Der Ablauf der Andacht ist fein abgestimmt. Bereits die feinsinnige Einführung von Karl Rosenbaum unter dem Motto: „Zokunf – mer spingkse wat kütt“ lässt aufhorchen und wird von der Gemeinde mit Begeisterung honoriert. Pastor Zeyen obliegt die liturgische Ausgestaltung dieser Feierstunde, und es ist ihm seine herzliche Freude an dem jecken Spill anzumerken.

Andrey Telegin hat mit seinen Sängern ein farbenprächtiges musikalisches Programm zur Umrahmung der besinnlichen Vesper zusammengestellt und lässt es prachtvoll erschallen. Dabei brilliert er mit exzellentem Klavierspiel am erstklassigen E-Piano. Herrlich erstrahlen dazu die Stimmen seines Ensembles, man kann der musikalischen Leistung des kleinen Chores nur ein Lob aussprechen. Die eingestreuten Zwischentexte werden sehr gut verständlich vorgetragen. Das Herz der Narrenschar erobern die Sänger besonders mit den kölschen Tönen, die zum Vortrag kommen und die zum leisen Mitsingen animieren. Sicherlich einer der vielen Höhepunkte dieser Andacht ist der Moment, als Jungfrau Rita die Fürbitten vorträgt, da fließen sogar auch Tränchen der Rührung.

Zum Hörnerklang, mit dem Segen Gottes und dem hebräischen Friedensgruß „Al shlosha d´varim“ gehen alle nach gut einer Stunde hochgestimmt wieder auseinander.

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