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Samstag 20. Juli 2024
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Herbstkonzert ein voller Erfolg

Akkordeonorchester Müllekoven begeisterte in der Stadthalle Troisdorf 400 Zuhörer

Da war sogar Susanne Lunkenheimer, seit vielen Jahren Kassenführerin des Akkordeon-Orchesters Müllekoven (AOM) sehr erstaunt: Statt der erwarteten 300 Besucher waren gut 400 Gäste in die Troisdorfer Stadthalle zum traditionellen Herbstkonzert des AOM gekommen; darunter viele, die zum ersten Mal ein Akkordeonkonzert besuchten und erstaunt feststellten, was man mit diesem Instrument erreichen kann. Und alle waren begeistert, was die 31 Musiker des Orchesters nicht nur am lang anhaltenden Applaus merkten. „Auch in der Pause wurden unsere Spieler im Foyer der Halle immer wieder von begeisterten Zuhörern und Zuhörerinnen angesprochen“, freute sich AOM-Vorsitzende Ottiie Keß.

Dabei hatte sich das Orchester nicht gerade leichte Kost verordnet. So gab es unter anderem ein Medley des Musicals „Westside-Story“ und aus dem Bereich der Klassik die Ouvertüre zur Oper „Der Barbier von Sevilla“. Aber auch die Filmmusik-Medleys zu den Blockbustern „Spiel mir das Lied vom Tod“ (Morricone Special) und „Fluch der Karibik“ (Pirates of Carribean) sorgten ebenso für wahre Begeisterungsstürme, wie beispielsweise Tom Jones größte Hits und Tina Turners „The Best“.

Kein Konzert der Müllekovener ohne Lokalkolorit. Hier war es ein „Bläck Fööss-Medley“, arrangiert von Werner Sträßer, der nicht nur selbst im Orchester mitspielt, sondern auch stellvertretender Dirigent ist, das die textsicheren Zuhörer zum lautstarken Mitsingen veranlasste. Insgesamt ein bunter Mix an Melodien, bei dem für jeden Geschmack etwas dabei war. Eine Bestleistung lieferte Dirigent Stephan Weidenbrück ab, der nicht nur dirigierte und sein Orchester dabei fest im Griff hatte, sondern der auch gleichzeitig am Keyboard den Part des E-Bassspielers, der krankheitsbedingt ausgefallen war, übernehmen musste.

An der besonderen Stimmung beim diesjährigen Herbstkonzert hatte aber auch Moderator Michael Weidenbrück, Bruder des Orchesterchefs, maßgeblichen Anteil, der – wie die Musiker auf der Bühne – in des Wortes wahrstem Sinne „stets den richtigen Ton traf“. Auch Bürgermeister Biber, der eingangs der Veranstaltung ein Grußwort an Orchester und Gäste richtete, war begeistert und blieb bis zur letzten Zugabe. Für das AOM ist eine Pause aktuell noch in weiter Ferne. „Bis Weihnachten stehen noch einige Auftritte in Seniorenheimen und karitativen Einrichtungen an“, so Geschäftsführerin Rita Wagner.

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