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Mittwoch 29. Mai 2024

Robotik-AG vom HBG beim Open Space im Bonner Haus der Geschichte

Wie programmiert man fußballspielende Roboter oder Roboter, die durch ein Labyrinth gelangen? Im Haus der Geschichte wurde dies von der Robotik-AG des Heinrich-Böll-Gymnasiums anschaulich vorgestellt.

Im Rahmen der Ausstellung "DeutschlandDigital" lädt das Haus der Geschichte seine Besucherinnen und Besucher zum Ausprobieren, Diskutieren und Mitmachen in den "Open Space" ein. Am 28. September fand die erstmalige Präsentation der AG diesem Rahmen unter dem Motto "Peer to peer – Roboter selber bauen und programmieren" statt.

Die Robotik-AG des Heinrich-Böll-Gymnasiums hat in der Vergangenheit unter der Leitung von Dr. Jürgen Adleff bereits zahlreiche Preise gewonnen. Doch im Herbst erlebte ein Team eine Premiere der besonderen Art, bei der die Besucherinnen und Besucher hautnah erleben konnte, wie Robotik an Schulen gestaltet werden kann.

Die Arbeitsgemeinschaft widmet sich einer Vielzahl von Roboterwettbewerben, aber das Team von Lennard Klarner, Schüler der Jahrgangstufe Q1, konzentriert sich aktuell auf die spannende Disziplin "MazeEntry" und beschreibt ihre Aufgabe wie folgt: "Hierbei muss ein Roboter autonom durch ein komplexes Labyrinth navigieren und Opfer erkennen, die durch rote Kreuze auf dem Boden markiert sind. Auf dem Weg zu diesen Opfern muss der Roboter zahlreiche Hindernisse bewältigen, darunter Rampen und zu umfahrende Bodenplatten. Das ultimative Ziel dieses Wettbewerbs besteht darin, die Entwicklung von Bergungsrobotern voranzutreiben, die im Ernstfall Opfer markieren oder sogar retten können."

Das Team brachte ein selbstentworfenes Labyrinth, zwei Roboter, Laptops und einen Werkzeugkasten mit und bereitete vor Ort alles vor, um sich bei der Arbeit über die Schultern schauen zu lassen. Mehrere Schülergruppen aber auch Privatpersonen, die das Haus der Geschichte besuchten, konnten ausprobieren, die selbstkonstruierten Roboter zu programmieren. Dazu gab es praktische Tipps und Tricks der Schülerinnen und Schüler.

"Insgesamt war dieser Tag äußerst produktiv und sehr spannend", fasst Lennard zusammen. Das HBG-Team bedankt sich herzlich beim Haus der Geschichte für diese besondere Gelegenheit.

Die Robotik-AG des HBGs wird weiterhin ihr Bestes tun, um für Robotik und Automatisierung zu begeistern und die Bedeutung für die Gesellschaftliche und wirtschaftliche Entwicklung aufzuzeigen. Sie freut sich dazu auf eine Gelegenheit, die erfolgreiche Zusammenarbeit mit dem Haus der Geschichte fortzusetzen.

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