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Troisdorf

Karnevalszug in Troisdorf Mitte

Am vergangenen Sonntag freuten sich die vielen Troisdorfer Jecken, als es wieder "Der Zoch kütt" hieß: Um ungefähr 13.30 Uhr ging der Zug in der Mendener Straße los. Insgesamt gingen bei dem Karnevalszug der größten Stadt im Kreis 1.800 Teilnehmer mit. Trotz des zwischenzeitlichen Regens genossen sie den Zugweg durch Troisdorf. Mit 800 Metern Länge war es der längste Zug im Rhein-Sieg-Kreis.

Das Motto der Session "Jecke International, fiere in Troisdorf Karneval" war im ganzen Zug spürbar: Ob Wagen, Fußläufer oder Tanzcorps, alle verbreiteten die jecke Stimmung. Sie boten etwas für Augen, Ohren und natürlich Geschmack – zumindest für die, die gut fangen konnten. Natürlich auch das Troisdorfer Dreigestirn um Prinz Pradeep, Jungfrau Franka und Bauer Ingo. Auf ihrem Wagen am Ende des Zuges waren sie aber nicht allein: Für den Sonntagszug in Troisdorf luden sie das Kinderdreigestirn von der Hütte ein, um mit ihnen gemeinsam auf dem Prinzenwagen Kamelle in die Menge zu werfen.

Um ungefähr 16 Uhr erreichte der Zug die obere Kölner Straße, Ecke Wilhelmsstraße, dort erfreuten sie sich alle noch an den vielen Jecken, die gekommen waren. Ganz besonders laute Stimmung herrschte wie jedes Jahr vor dem Haus Schneider und dem Stadtschreiber.

So waren unter anderem auch die Hoot und Höötche Teil des Zuges, sie gehen bereits seit 1989 jedes Jahr in dem Zug mit. Ebenso war die Troisdorfer Narrenzunft wieder vertreten, außerdem die Gruppe der Gehörlosen und viele weitere Vereine und Gruppen. Zum Beispiel die Gruppe "Together Behindert – Na Und?". Dort wurde ein elektrischer Rollstuhl kurzerhand zum Rennauto umgebaut – der Fahrer, Paul Ittenbach, war passend als Super Mario verkleidet.

Unter den 1.800 Teilnehmern waren auch wieder die Altenrater Sandhasen, die ihr Motto "All unsere Straßen sind kapott, drum fliegen wir mit dem Heli fott" mit Einbahnstraßenschildern und Durchfahrt-Verboten-Schildern schmückten.

Die größte Gruppe im Zug stellten die Fidelen Sandhasen. Mit 160 Teilnehmerinnen und Teilnehmern sorgte sie sowohl zu Fuß als auch auf ihrem Wagen für gute Stimmung und ausreichend Kamelle.

Nachdem der Zug dann am Rathaus zu Ende gegangen war, feierten die Teilnehmer des Zuges gemeinsam mit den vielen Zuschauerinnen und Zuschauern in der Stadthalle bei der After Zoch Party, die bis 22 Uhr lief. (pho)

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