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Troisdorf
Mittwoch 29. Mai 2024

Dem Traditionshandwerk und der Qualität treu bleiben

Aus Bäckerei Frenken wird Bäckerei Alex

„Eigentlich waren wir zunächst nur als Mieter eingezogen“, erzählt uns Sorrell Alex lachend bei der Übergabe des Begrüßungsgeschenks vor der Bäckerei Alex – ehemals Frenken – in Spich, Hauptstraße 50. „Aber wir haben uns sofort in das Geschäft und das Haus verliebt“, so der neue Besitzer der Traditionsbäckerei Frenken. Aufgrund der drohenden altersbedingten Geschäftsaufgabe kam der umtriebige Sorrell Alex auf die Idee, die Bäckerei Frenken einfach weiterzuführen und somit ein Stück Tradition in Troisdorf zu erhalten. „Wir fühlen und fühlten uns bei dieser Entscheidung auch ein Stück weit den Mitarbeitenden, der Stadt und der Dorfgemeinschaft von Spich verpflichtet. Auch deshalb haben wir den Schritt gewagt“, sagt Alex, der das Unternehmen nun gemeinsam mit seiner zukünftigen Ehefrau Sonja Bitz führt.

Die Bäckerei Alex verbindet die 70-jährige Geschichte der Bäckerei Frenken mit der neuen Generation. Dies spiegelt sich auch im neuen Logo wider. „Wir haben den Anspruch, dem traditionellen Handwerk und der damit verbundenen Qualität treu zu bleiben, aber natürlich auch das Geschäft voranzutreiben“, so Sorrell Alex. Die Bäckerei Alex wird weiterhin mit sieben „mobilen“ Filialen im Umkreis von 10 Kilometern zahlreiche Gewerbetreibende anfahren und beliefern. Das Sonntagssortiment soll ausgebaut werden und auch baulich wird sich in Zukunft einiges ändern. Im nächsten Jahr wird das Unternehmen auch Ausbildungsbetrieb. Tipp: Probieren Sie unbedingt die Milchreis-Törtchen und das Marzipan-Dessert. Außerdem gibt es die „traditionelle“ Frenken-Käsestange mit neuer Rezeptur. Einfach köstlich.

„Wir freuen uns besonders für Spich, dass die Bäckerei Frenken in dieser neuen Form erhalten bleibt“, so Zentrenmanager Stephan Frings von der TROWISTA. „Es ist wichtig, dass auch in unseren Stadtteilen der nahversorgende Einzelhandel für die Bevölkerung stark bleibt“, so Frings. „Innenstädte und Zentren sind einem starken Wandel unterworfen und müssen sich immer wieder neu erfinden. Ein traditionsreiches Unternehmen in die Zukunft zu führen, modern aufzustellen und den neuen Bedingungen anzupassen, ist daher zeitgemäß“, sagt auch TROWISTA-Geschäftsführer Wolf-Dieter Grönwoldt, der sich ebenfalls über die Fortführung freut. Für alle Kommunen und auch für Troisdorf gilt, Innenstädte und Zentren attraktiv, vielfältig und zukunftsfähig zu halten. Deshalb haben wir zum Beispiel auch ein neues Förderprogramm des Bundes, mit dem wir Ladenleerständen in der Innenstadt, aber auch in den Stadtteilzentren Spich, Sieglar, Oberlar, Friedrich-Wilhelmshütte mit einem attraktiven Mietzuschuss entgegenwirken und so auch mehr Einfluss auf attraktive Nutzungen und Ansiedlungen nehmen können“, so Frings, der als Ansprechpartner für alle Fragen rund um das Troisdorfer Zentrenmanagement zur Verfügung steht. Kontakt zum Zentrenmanagement unter Trowista.de/weiter-durchstarten.

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