Gesprächskreis FREITAG NEUNZEHNFÜNFZEHN am 19. Juni
Ethische Entscheidungen über die großen Fragen des Lebens und Sterbens stehen beim nächsten Gesprächsabend von FREITAG NEUNZEHNFÜNFZEHN als Thema auf der Agenda. Im Hippolytushaus Troisdorf, Hippolytusstraße 47, treffen sich am 19. Juni um 19:15 Uhr interessierte Erwachsene in offener „Feierabend“-Runde zum Austausch.
Der Wunsch nach Selbstbestimmung und Kontrolle über das eigene Leben beginnt bei Fragen der Geburtenkontrolle, In-Vitro-Fertilisation und endet gegebenenfalls bei Festlegungen über das eigene Lebensende, im Extremfall beim (assistierten) Suizid.
Wo aber liegen die Grenzen dieser Selbstbestimmung?
Endet meine Freiheit an der Freiheit des Anderen? Mein Bauch gehört mir? Ich bestimme selbst, wann mein Leben endet?
Oder: Meine Familie bestimmt mein Leben? Meine Eltern brauchen so viel Pflege, dass ich nicht in Urlaub fahren kann? Sicher gibt es noch viele Beispiele, in denen unsere Wünsche nach Selbstbestimmung an den Gegebenheiten der Wirklichkeit ihre Grenzen erfahren.
Was gibt uns unser Glaube vor? Engt er uns moralisch ein oder öffnet er Räume der Freiheit? Wie gehen wir damit um? Welche Erfahrungen haben wir gemacht? Welche Gedanken bewegen uns?
Die Inititative FREITAG NEUNZEHNFÜNFZEHN lädt herzlich ein, diese Erfahrungen und Gedanken im Gespräch zu teilen und austauschen. Es geht ausdrücklich weniger um „Expertenwissen“ als um ein Suchen und Hinterfragen der eigenen Haltung und der der anderen Teilnehmer.
Die Abende finden viermal jährlich in einem der Versammlungsräume der katholischen Kirchen in Troisdorf statt, der nächste am 11. September im Pfarrheim von Eschmar. Sie schließen in der Regel nach einem Imbiss und einem kurzen Abendgebet gegen 21:15 Uhr. Themenvorschläge sind immer gerne willkommen.
