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Donnerstag 25. Juli 2024
StartKulturKonzerteELI WALLACE spielt am 01.11.2023 im Kunsthaus Troisdorf

ELI WALLACE spielt am 01.11.2023 im Kunsthaus Troisdorf

Konzertankündigung

Eli Wallaces erstes Studioalbum für Soloklavier – pieces & interludes – ist eine Sammlung von vier Stücken (Kompositionen) und drei Zwischenspielen, die einander gegenübergestellt werden. Die Stücke entstanden aus dem absichtlichen Experimentieren mit bestimmten Klaviervorbereitungen, die den Inhalt definieren und die Morphologie erzeugen sollten. Das gesamte Album ist jedoch improvisiert; es gibt keine Partitur. Diese Kompositionen sind ein Rahmen für Spontaneität.

Die Zwischenspiele sind zusammenhängend aus einem viel längeren Werk geschnitten und bilden einen Kontrast zur intensiven Intimität der Stücke, indem sie den Hörer für ein paar Minuten entführen, bevor sie ihn wieder in die Intensität des nächsten Stücks zurückwerfen. Die Musik führt den Hörer zum Klavier und lädt ihn ein, nicht nur die cochleare Erfahrung, sondern auch die kinästhetische Erfahrung des Interpreten zu teilen. Daher ist dieses Werk ein intimer Ausdruck von Wallaces Beziehung zum Klavier, ein kompromisslos persönliches Manifest, das seine lebenslange Liebe zu diesem Instrument auf den Punkt bringt.

In diesem Konzert wird Wallace eine ausgedehnte, ununterbrochene Improvisation spielen, bei der er dieselben Konzepte hinsichtlich der Herangehensweise an Klang und Form anwendet, die auch bei der Vorbereitung und dem Aufbau des Albums verwendet wurden. Die Musik, die in diesem Konzert präsentiert wird, wird sich jedoch von Anfang bis Ende aus einer improvisatorischen Laune heraus entwickeln.

Eli Wallace ist Pianist, Improvisator und Komponist und lebt in Brooklyn, NY, wo er eigene Projekte leitet, mit anderen gleichgesinnten Künstlern zusammenarbeitet und die interdisziplinäre Performance-Reihe Invocation mitkuratiert. Seine Arbeit als Pianist zeigt sein breites Spektrum an Erfahrungen aus Klassik, Jazz und freier Improvisation, wobei er aufwändige Klaviervorbereitungen einbezieht, von denen John Lewis (The Guardian) sagt, dass sie „…die Grenzen des präparierten Klaviers verschieben.“ In seinen Kompositionen setzt er Notationsstrategien ein, um die Art und Weise, wie Musiker Klang erzeugen, und die Art und Weise, wie sie interagieren, zu erweitern. In den letzten zehn Jahren hat er Dutzende von Alben eingespielt und ist an renommierten Veranstaltungsorten wie The Stone, New York, NY, Roulette, Brooklyn, NY, und Experimental Sound Studio, Chicago, IL, aufgetreten.

Eintritt frei, um eine Spende wird gebeten.

Einlass: 17:30 Uhr.

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