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Troisdorf

Liebe Mitbürgerinnen und Mitbürger,

das Ende der christlichen Fastenzeit, die mit Ostersonntag, 31. März endet, und der muslimische Fastenmonat Ramadan, der am 9. April endet – das sind zwei große religiöse Bräuche, die auch in unserer Stadt von vielen Menschen begangen werden.

Die religiösen Feste sind nicht nur Ausdruck persönlicher Glaubensüberzeugungen, sondern sie sind auch die eigene Kultur prägende Bräuche. Als solche reichen sie weit in unsere Gesellschaft hinein. Troisdorf ist eine Stadt, in der Menschen aus sehr vielen verschiedenen Nationen heimisch geworden sind. Darauf ist unsere Stadt zurecht stolz.

Je mehr Verbindendes wir im Alltag erleben, desto vertrauter können wir uns werden – ohne dabei unsere kulturelle Herkunft verleugnen zu müssen.

Und je früher wir diese Gemeinsamkeiten entdecken können, desto besser. Die Sprache ist dabei der Schlüssel zu allem. Daher ist die Arbeit, die in unseren Kitas und Schulen geleistet wird, nicht hoch genug zu schätzen. Das gemeinsame Lernen hat mit dem 9. April einen neuen, zukunftsträchtigen Ort in unserer Stadt: Der erste Teil der neuen Gesamtschule in Sieglar ist fertig, die Schulgemeinschaft kann vom Altbau in diesen Neubau ziehen.

In den kommenden zwei Jahren entsteht dann der zweite große Gebäudekomplex. Das ist Ausdruck der Wertschätzung unserer jungen Generation gegenüber. Und zugleich ist es Ausdruck der Hoffnung, dass die Neugier und der Wissensdurst die jungen Menschen verbinden und zu netten, schlauen Zeitgenossen machen möge.

Das Heranwachsen der jungen Troisdorferinnen und Troisdorfer können wir allerdings nicht an die Lehrerschaft delegieren. Da sind wir insgesamt als Gesellschaft gefragt, Werte vorzuleben und auch einzufordern.

Denn unsere demokratische Lebensweise und unser Wohlstand sind keine Selbstverständlichkeit. Dazu bedarf es Menschen, die in Freiheit leben möchten und die bereit sind, Verantwortung für sich und andere zu übernehmen.

Davon gibt es in Troisdorf sehr viele! Mut und Tatkraft sind in unserer Stadt weit verbreitet. Und das in allen Lebensbereichen von der Wirtschaft bis zur sozialen Einrichtung, vom Sport bis zum Brauchtum, von der Feuerwehr bis zur Kultur.

Das bestätigt mich in meiner Auffassung, dass der Staat – und auch die Stadt – sich nicht in alles einmischen sollten, sondern in ihrer Rolle als Ermöglicher gut aufgehoben sind. Als Bürgermeister werde ich mich daher weiterhin dafür einsetzen, dass Troisdorf gute Voraussetzungen für alle bietet, um in unserer Stadt glücklich zu werden. Die Solidarität mit den Hilfsbedürftigen schließt das ein. Hilfe zur Selbsthilfe bleibt dabei das Maß der Dinge.

Mein Dank gilt allen, die sich in Troisdorf für andere einsetzen, ganz gleich ob in ihrer Arbeitszeit oder in ihrer Freizeit. Dieses Füreinander und Miteinander zeichnet unsere Stadt aus!

In diesem Sinne wünsche ich Ihnen für dieses Wochenende: Frohe Ostern!

Ihr

Alexander Biber

Bürgermeister

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