StartLokalesUnternehmerfrühstück bei Harry-Brot in Troisdorf: Exklusive Einblicke in eine hochmoderne Großbäckerei

Unternehmerfrühstück bei Harry-Brot in Troisdorf: Exklusive Einblicke in eine hochmoderne Großbäckerei

Einer von elf Harry-Brot-Standorten deutschlandweit – mehr als 360 Beschäftigte – täglich 100 Lkw-Ladungen Backwaren

Rund 80 Unternehmerinnen und Unternehmer aus Troisdorf kamen am 16. Juli auf Einladung des Unternehmer-Clubs pro Troisdorf und der Wirtschaftsförderung TROWISTA zum Unternehmerfrühstück bei der Harry-Brot Group auf dem Gelände von Camp Spich – unter ihnen auch Troisdorfs Bürgermeister Alexander Biber. Die Großbäckerei von Harry-Brot in Troisdorf ist einer von elf Produktionsstandorten des in zehnter Generation betriebenen Familienunternehmens mit Stammsitz in Schenefeld bei Hamburg. Die Veranstaltung war mit 140 Anmeldungen „überbucht“. Für alle, die ihren Platz bei diesem Unternehmerfrühstück nicht finden konnten, wird in Zukunft ein gesonderter Termin für eine Führung stattfinden.

Seit 2005 ist Harry-Brot in Troisdorf präsent, so der Troisdorfer Werksleiter Volker Hartung, Dipl.-Ingenieur für Lebensmitteltechnologie, im Gespräch mit dem pro Troisdorf-Vorsitzenden Christian Seigerschmidt. Zunächst eröffnete man auf dem 65.000 Quadratmeter großen Grundstück eine Tiefkühlbäckerei für Backwaren, die in den Backstationen des Lebensmitteleinzelhandels aufgebacken werden. Jahresproduktion von Prebake-Produkten: 80 000 Tonnen. 2024 eröffnete Harry-Brot die Frischbrot- und Toastproduktion mit rund 3000 m² Hallenfläche und drei Produktionslinien; Investition dafür: rund 100 Millionen Euro.

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Hartung zum Aktionsradius und zur Bedeutung des Standortes: „Der größte Teil der Ware verbleibt in einem Radius von etwa 100 Kilometern rund um den eigenen Schornstein. … Troisdorf war für uns wegen der umgebenden Ballungsräume attraktiv. Im Nordwesten arbeiten wir bis Recklinghausen. Weitere Schwerpunkte sind Köln, Bonn und Olpe.“

Die Großbäckerei in Troisdorf beschäftigt mehr als 360 Mitarbeitende. Sie arbeitet an sieben Tagen rund um die Uhr im Schichtbetrieb. Täglich verlassen im Schnitt rund 100 Lkw-Ladungen den Standort.

Vorteilhaft ist dabei, den Worten Hartungs nach, „die Tatsache, dass Camp Spich ein reines Industriegebiet und kein Mischgebiet ist“: „Wir haben keine Probleme, rund um die Uhr Lkw-Verkehr zu haben.“

Positiv bewertete der Werksleiter die Zusammenarbeit mit der Stadtverwaltung. „Wir haben uns hier immer willkommen gefühlt“, sagte Hartung.

Im Gespräch mit den Gästen des Unternehmerfrühstücks berichtete Hartung außerdem über die Unternehmenskultur des seit 1688 familiengeführten Unternehmens. Harry-Brot setzt auf Ausbildung und langfristige Mitarbeiterentwicklung. Am Standort Troisdorf werden unter anderem Fachkräfte für Lebensmitteltechnik, Maschinen- und Anlagenführer, Mechatroniker, Fachkräfte für Lagerlogistik sowie Kaufleute ausgebildet. Auch Quereinsteiger erhalten Entwicklungsmöglichkeiten bis hin zu Führungsaufgaben.

Christian Seigerschmidt, Vorstandsvorsitzender von pro Troisdorf: „Harry-Brot hat in Troisdorf krisensichere Produktions-Arbeitsplätze geschaffen. Beeindruckt hat mich auch die nachhaltige Personalentwicklung dieses Familienunternehmens.“

Alexander Miller, Geschäftsführer der TROWISTA: „Harry-Brot ist ein hervorragendes Beispiel dafür, dass Troisdorf Unternehmen attraktive Rahmenbedingungen für nachhaltiges Wachstum und langfristige Investitionen bietet.“

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