Die Zukunft der Geschäftsstelle des AWO Oberlar e. V. steht auf der Kippe. Der gemeinnützige Verein, der sich seit Jahren mit großem Engagement für die Menschen im Stadtteil einsetzt, sieht sich künftig mit erheblichen finanziellen Einbußen konfrontiert.
Grund dafür ist eine aktuelle Entscheidung im Sozialausschuss vom 25. März, eine kirchliche Einrichtung künftig als Stadtteilzentrum zu benennen. Für den AWO Oberlar e. V. bedeutet dies den Wegfall wichtiger monatlicher Einnahmen, die für den Betrieb der Geschäftsstelle dringend erforderlich sind und nicht aus den Spendeneinnahmen abgedeckt werden können. Dies hat drastische Folgen: Ohne zusätzliche Unterstützung droht nicht nur die Einschränkung, sondern möglicherweise sogar die vollständige Schließung der Geschäftsstelle.
Dabei ist diese weit mehr als ein Verwaltungsort: Tagtäglich ist sie ein zentraler Treffpunkt für viele Bürgerinnen und Bürger – insbesondere für ältere Menschen. Gleichzeitig bietet der Verein ein vielfältiges Programm für alle Generationen. Dazu zählen unter anderem Hausaufgabenbetreuung für Kinder, Koch- und Backangebote, Familienaktionen wie Bingo und Kneipenquiz sowie Projekte wie die Taschengeldbörse, das ReparaturCafé und das SonntagsCafé.
„Ohne Unterstützung können wir diese wichtigen Angebote nicht aufrechterhalten“, erklärt die Vorsitzende Birgit Biegel. „Wir brauchen jetzt Menschen, die Verantwortung übernehmen und unsere Arbeit langfristig mit einem finanziellen Beitrag sichern.“
Der Verein ruft daher zur Übernahme von Patenschaften auf. Bereits mit einem festen monatlichen Beitrag können Unterstützerinnen und Unterstützer dazu beitragen, die soziale Arbeit vor Ort zu erhalten und weiterzuführen.
Jede Patenschaft hilft, Begegnung zu ermöglichen, Einsamkeit entgegenzuwirken und Perspektiven zu schaffen. Interessierte können sich direkt an den AWO Oberlar e. V. wenden, um weitere Informationen zu erhalten.
Kontakt:
AWO Oberlar e. V.
Birgit Biegel, Vorsitzende
01716592162
