Manchmal sind es nicht einzelne große Taten, sondern viele kleine Gesten, die gemeinsam Großes bewirken.
Troisdorf hat in den vergangenen Monaten eindrucksvoll gezeigt, was Gemeinschaft, Zusammenhalt und Mitmenschlichkeit
bedeuten können – und was möglich ist, wenn Menschen füreinander einstehen.
Am 6. Februar fand die letzte Spendenaktion für den kleinen Atlas Ege statt.
Vor dem Seniorenheim Nobilis in der Troisdorfer Stadtmitte wurde noch einmal gesammelt, angepackt, motiviert und Hoffnung geschenkt. Das Seniorenheim Nobilis hat diese Aktion – wie bereits zuvor – mit großem Engagement und tatkräftiger Unterstützung begleitet. Dafür gilt ein ganz besonderer Dank. Die Herzlichkeit, mit der Bewohnerinnen, Bewohner und Mitarbeitende geholfen haben, war ein starkes Zeichen gelebter Solidarität.
Auch die Stadt Troisdorf stand erneut nicht abseits. Bürgermeister Alexander Bieber war – wie schon zuvor – präsent und hat damit unterstrichen, wie wichtig ihm dieses gemeinsame Anliegen ist. Troisdorf hat einmal mehr bewiesen, was es heißt, Verantwortung füreinander zu übernehmen – über Generationen hinweg.
Und dieses außergewöhnliche Engagement hat ein Ziel erreicht, das lange unmöglich schien:
100 Prozent der benötigten Spendensumme von 1,8 Millionen US Dollar wurden gesammelt.
Ein Betrag, der für eine Familie allein kaum zu stemmen ist – für eine Gemeinschaft jedoch erreichbar. Dank dieses Zusammenhalts konnte Atlas nun endlich mit seiner lebensrettenden Behandlung beginnen.
Die Initiatorin der Spendenaktionen, Gamze Köylüoglu, findet dafür bewegende Worte:
„Ich bin unendlich stolz und zutiefst dankbar. Was wir hier gemeinsam als Gemeinschaft erreicht haben, ist für mich ein Wunder. Diese Aktionen haben mir nicht nur Hoffnung geschenkt, sondern mich auch so viele wundervolle Menschen in Troisdorf kennenlernen lassen – mit ihren berührenden Geschichten, ihrer Hilfsbereitschaft und ihrem großen Herzen.“
Gemeinsam mit Ebru Agustoslu und Döne Baran hat diese Erfahrung die Troisdorferinnen dazu bewegt, sich noch intensiver mit der SMA-Erkrankung auseinanderzusetzen.
Der Weg von Atlas hat ihnen gezeigt, wie dringend Unterstützung für betroffene Familien benötigt wird – insbesondere angesichts der enormen Kosten, die für die Gentherapie erforderlich sind.
Deshalb soll das Engagement nicht enden. Die drei Frauen möchten sich künftig auch für weitere an SMA erkrankte Babys einsetzen, Familien begleiten, aufklären und helfen, die scheinbar unüberwindbare finanzielle Hürde gemeinsam zu meistern.
Wer Teil dieser Bewegung sein möchte, wer helfen, unterstützen oder sich informieren will, kann sich gern über die angegebenen Kontaktmöglichkeiten melden.
Denn die Geschichte von Atlas Ege hat eines klar gezeigt: Gemeinschaft kann Leben verändern.

