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Dienstag 10. Februar 2026
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Karnevalssitzung der Kolpingsfamilie Spich

„Mafia – All för de Familisch!“

Die Karnevalssitzung der Kolpingsfamilie Spich ist längst ein Klassiker: familiär, generationenübergreifend und trotzdem richtig professionell. Dieses Jahr hieß es unter dem augenzwinkernden Motto „Mafia – All för de Familisch!“ natürlich alles im Sinne von „Don Kolpingione“, der Gemeinschaft und Freude hochhält.

Durch das bunte Programm führte das bewährte Sitzungsduo Rainer Frömel (als Rainiero) und Peter Vogel (als Pietro), ein Dreamteam, das mit Schlagfertigkeit, Insiderwissen und Humor den Saal fest im Griff hatte.

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Den Startschuss gaben traditionell die Kolpingminis. Mit Gute-Laune-Liedern, viel Bewegung und noch mehr Charme rissen die Kleinsten die Saaljecken sofort mit. Seit Jahrzehnten die perfekten Eisbrecher und ein lebendiger Beweis, dass bei Kolping der Nachwuchs bestens läuft.

Musikalisch legte Jot Drop, die „adoptierte“ Karnevalsrockband der Kolpingsfamilie, los. Eigene Songs, volle Power und ein Publikum, das die Texte fast besser kennt als die Band selbst. Zugaben waren Pflicht!

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Spannend wurde es beim Einzug der Tollitäten mit Prinzessin Carmen I. und dem bunten Komitee „Die jecken Kreativen“. Wer Kolping Spich kennt, weiß: Hier bleibt es nicht bei Orden und Applaus. Präsident Rainer und Copräsident Peter griffen tief in die traditionell gefürchtete Schatzkiste des Insiderwissens. Beim beliebten Montagsmaler-Spiel wurde die Prinzessin charmant herausgefordert und das Komitee riet erstaunlich gut mit.

Mit beeindruckender Präzision und sichtbarer Freude am Tanzen präsentierte sich anschließend die Burggarde Spich, die seit Jahren der Kolpingsfamilie freundschaftlich und familiär verbunden ist. Tänze, Solomariechen und ausdrucksstarke Choreografien sorgten für verdienten Applaus.

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Für kölschen Wortwitz sorgte das Rednerduo Botz & Bötzjer, während die Tanzgarde Blau-Weiß Troisdorf sportlich-elegant glänzte. Danach brachte die bekannte Kölner Band Auerbach, besonders bei der Jugend beliebt, den Saal endgültig zum Kochen. Stühle waren spätestens jetzt überbewertet.

Ein echter Höhepunkt waren einmal mehr die Kolpingmädels. Sie eröffneten das Kolping-Finale mit einem Luftpumpenorchester, bei dem eine äußerst agile Dirigentin die Musikerinnen mit Schwung leitete. Humorvoll, kreativ und perfekt getimt sorgten sie für große Lacher und begeisterten Applaus. Direkt im Anschluss folgte der Auftritt der Prima Ballerina, die mit erstaunlicher Grazie, Akrobatik und bis zu drei sehr beweglichen Beinen das Publikum verblüffte.

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Das Kolping-Männerballett bildete den krönenden Abschluss der Eigengewächse. Seit vielen Jahren fester Bestandteil des Programms und seit zwei Jahren verstärkt durch jungen Nachwuchs, präsentierte die Truppe flotte Tänze, moderne Rhythmen und anspruchsvolle Choreographien. Mit Präzision und großem Teamgeist begeisterten sie die Fans und sorgten für stehende Ovationen.

Wer Karneval mit Herz, Nähe, Gemeinschaftssinn und viel Eigenleistung liebt, weiß: Bei „Don Kolpingione“ ist man nicht Gast, man gehört dazu.

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