20 Podestplätze für die Standorte Troisdorf-Spich und Ruppichteroth – Nachwuchs, Teamgeist und sportliche Erfolge prägen den Auftritt bei der Deutschen Meisterschaft in Ibbenbüren
Mit einer beeindruckenden Bilanz von 20 Podestplätzen bei 18 Startern kehrten die Sportlerinnen und Sportler der Lyong-Ho-Standorte Troisdorf-Spich und Ruppichteroth von der Deutschen Taekwondo Meisterschaft im Semi- und Leichtkontakt am 13. Juni in Ibbenbüren zurück. Neben zahlreichen sportlichen Erfolgen sorgten vor allem die jüngsten Teilnehmer sowie besondere Geschichten rund um Freundschaft und Familienzusammenhalt für unvergessliche Momente.
Die jüngsten Talente auf großer Bühne
Für die jüngsten Mitglieder des Vereins wurde die Deutsche Meisterschaft zu einem ganz besonderen Erlebnis: Erstmals gingen Lennox Funke, Anton Juhasz-Dora, Ömer K. und Olivia Semrau und bei einer nationalen Meisterschaft an den Start.
Dabei überzeugten die Nachwuchssportler nicht nur mit Mut und Einsatzbereitschaft, sondern auch mit starken Ergebnissen. Olivia und Ömer sicherten sich jeweils den Deutschen Meistertitel in ihren Klassen. Anton gewann die Silbermedaille, während Lennox bei seiner ersten Deutschen Meisterschaft Bronze errang.
Starke Leistungen im Nachwuchsbereich
Auch die weiblichen Starterinnen des Vereins konnten sich hervorragend präsentieren. Sofia Katharina Seibel gewann Gold im Kampf und sicherte sich damit den Deutschen Meistertitel in ihrer Klasse. Lara Sophie Ruppel erreichte Silber im Kampf sowie Bronze im Formenlauf und gehörte damit ebenfalls zu den erfolgreichsten Teilnehmerinnen des Teams. Emilia Kellershohn rundete die starke Bilanz der weiblichen Athletinnen mit einer Silbermedaille im Kampf ab.
Ebenfalls erfolgreich verlief die Meisterschaft für Felix Timmer, der sich mit starken Leistungen den Deutschen Meistertitel im Kampf sicherte. Alexander Akim Seibel zeigte ebenfalls einen überzeugenden Wettkampf und durfte sich am Ende über die Silbermedaille freuen.
Beste Freunde im Finale
Für einen der emotionalsten Momente des Turniers sorgten die beiden besten Freunde Collin Funke und Noël Kühlem. In den Disziplinen Formlauf und Kampf setzten sich beide gegen zahlreiche Teilnehmer anderer Vereine durch und erreichten die entscheidenden Runden.
Im Formlauf erkämpfte sich Collin Funke nach einem spannenden Stechen die Bronzemedaille. Besonders bemerkenswert war jedoch der Wettbewerb im Kampf: Beide Vereinskameraden arbeiteten sich mit starken Leistungen bis ins Finale vor und standen sich dort plötzlich als Gegner gegenüber.
Für die langjährigen Freunde war dies eine ungewohnte Situation. Dennoch begegneten sie sich mit großem Respekt und lieferten einen fairen und technisch anspruchsvollen Finalkampf. Am Ende setzte sich Noël Kühlem denkbar knapp durch und gewann Gold, während Collin Funke die Silbermedaille erhielt. Die Freude über den gemeinsamen Doppelerfolg überwog jedoch schnell, denn die beiden hatten die ersten beiden Plätze ihrer Klasse unter sich ausgemacht und die Konkurrenz anderer Vereine hinter sich gelassen.
Gemeinschaft wird bei Lyong Ho gelebt
Dass Taekwondo bei Lyong Ho häufig zur Familiensache wird, zeigte sich auch in Ibbenbüren. Mit den Geschwisterpaaren Olivia und Julian Semrau, Collin und Lennox Funke sowie Sofia und Alexander Seibel standen gleich mehrere Geschwister gemeinsam auf der Wettkampffläche.
Der Erfolg in Ibbenbüren war dabei nicht nur ein Erfolg für die Standorte Troisdorf-Spich und Ruppichteroth. Gemeinsam mit den Sportlerinnen und Sportlern aus Berlin, Hameln und Bochum bildete das Team eine große Lyong-Ho-Gemeinschaft. Insgesamt gingen rund 70 Sportlerinnen und Sportler der Lyong-Ho-Familie an den Start und erreichten beeindruckende 65 Podestplatzierungen.
Auch die Erwachsenen trugen maßgeblich zum erfolgreichen Abschneiden des Teams bei. So gewann Dr. Sebastian Funke Gold im Formlauf und Silber im Kampf. Alex Hardt aus Ruppichteroth gehörte mit Gold im Formlauf sowie Silber im Kampf und Bruchtest zu den erfolgreichsten Startern des Teams. Ebenfalls erfolgreich war Nizam-Can Hendem aus Ruppichteroth, der sich die Silbermedaille im Kampf sicherte. Weitere Podestplätze gingen unter anderem an Werner Wingender.
Erfolgreiche Bilanz bei der Deutschen Meisterschaft
Insgesamt konnten die Sportlerinnen und Sportler der Standorte Troisdorf-Spich und Ruppichteroth 20 Podestplätze erringen.
Gold (1. Platz)
• Dr. Sebastian Funke (Formen)
• Alex Hardt (Formen)
• Ömer K. (Kampf)
• Noël Kühlem (Kampf)
• Sofia Katharina Seibel (Kampf)
• Olivia Semrau (Kampf)
• Felix Timmer (Kampf)
Silber (2. Platz)
• Collin Funke (Kampf)
• Dr. Sebastian Funke (Kampf)
• Alex Hardt (Kampf und Bruchtest)
• Nizam-Can Hendem (Kampf)
• Anton Juhasz-Dora (Kampf)
• Emilia Kellershohn (Kampf)
• Lara Sophie Ruppel (Kampf)
• Alexander Akim Seibel (Kampf)
Bronze (3. Platz)
• Collin Funke (Formen)
• Lennox Funke (Kampf)
• Lara Sophie Ruppel (Formen)
• Werner Wingender (Formen)
Hinter den Erfolgen steht die kontinuierliche Trainingsarbeit des Taekwondovereins Lyong Ho Spich. Unter der Leitung von Großmeister Padith Phongpachith (7. Dan) und mit Unterstützung von Co-Trainer Werner Wingender (3. Dan) in Kooperation mit dem 1. FC Spich werden Sportlerinnen und Sportler aller Altersklassen gefördert und auf Wettkämpfe vorbereitet.
„Übung macht den Meister. Von nichts kommt nichts – und genau das haben unsere Sportler in Ibbenbüren eindrucksvoll bewiesen. Hinter jeder Medaille stehen viele Trainingsstunden, Disziplin und Einsatzbereitschaft“, freute sich Großmeister Phongpachith nach dem Wettkampf.

Als die Medaillen vergeben und die Wettkämpfe beendet waren, überwog vor allem ein Gefühl: Stolz. Stolz auf die Leistungen der erfahrenen Sportler, auf die mutigen Auftritte der jüngsten Teilnehmer und auf den Zusammenhalt innerhalb des Teams. Genau diese Mischung aus sportlichem Ehrgeiz, gegenseitiger Unterstützung und echter Freundschaft macht den besonderen Charakter der Lyong-Ho-Gemeinschaft aus.
Die Erfolge von Ibbenbüren sind deshalb nicht nur eine Momentaufnahme, sondern auch ein vielversprechender Ausblick auf die kommenden Jahre.
Yuen-Ling Elaine Funke





