Es ist eine weltweite Kette des Gebets – und das seit fast 100 Jahren. Am 6. März ist Weltgebetstag – gefeiert auch vielerorts in den evangelischen Gemeinden an Sieg und Rhein. Für den Weltgebetstag 2026 unter dem Motto „Kommt! Bringt eure Last.“ haben Frauen aus Nigeria die Texte geschrieben und auch Musik geschickt.
Weltgebetstag an Sieg und Rhein
- Aegidienberg: Friedenskirche, Friedensstraße 13, 53604 Bad Honnef: 17 Uhr
- Dollendorf: Evangelische Kirche, Friedenstraße 29, 53639 Königswinter: 17 Uhr
- Friedrich-Wilhelms-Hütte: Dietrich-Bonhoeffer-Haus. Bonhoefferstraße 4, 53840 Troisdorf: 16 Uhr
- Hangelar: Christuskirche, An der Evangelischen Kirche 1-3, 53757 Sankt Augustin: 15 Uhr
- Mülldorf: Dietrich-Bonhoeffer-Haus, Dietrich-Bonhoeffer-Straße 39, 53757 Sankt Augustin: 18 Uhr
- Neunkirchen: Evangelische Kirche, Dahlerhofer Straße 3, 53819 Neunkirchen-Seelscheid: 19 Uhr
- Niederkassel: Auferstehungskirche, Spicher Straße 6, 53859 Niederkassel: 18 Uhr
- Niederpleis: Paul-Gerhardt-Haus, Schulstraße 57, 53757 Sankt Augustin: 15 Uhr
- Oberkassel: Große Evangelische Kirche, Kinkelstraße 4, 53227 Bonn: 17 Uhr
- Overath: Evangelische Willkommenskirche, Kapellenstraße 15, 53491 Overath: 18.30 Uhr
- Seelscheid: Gemeindehaus, Pfarrer-Julius-Smend-Platz 1, 53819 Neunkirchen-Seelscheid: 17.30 Uhr
- St. Augustin Ort: Pauluskirche, An den drei Eichen 2, 53757 Sankt Augustin: 17 Uhr
- Uckerath: Evangelische Stephanuskirche, Burgstraße 1, 53773 Hennef: 17 Uhr
Stichwort Weltgebetstag
„Kommt! Bringt eure Last“: Das Motto der Weltgebetstags-Liturgie 2026 erinnert an die Einladung Jesu im Matthäus-Evangelium. Das Bildmotiv dazu hat die nigerianische Künstlerin Gift Amarachi Ottah geschaffen. Auf dem Bild sind drei Frauen der größten Ethnien Igbo, Haussa und Yoruba zu sehen. Im Hintergrund tragen Frauen Lasten auf dem Kopf, wie es in Nigeria üblich ist. Aber es gibt für die nigerianischen Frauen auch unsichtbare Lasten wie Armut und Gewalt, auf die der Weltgebetstag aufmerksam macht.
Trotz der großen Herausforderungen bewahren viele Menschen ihre Hoffnung und ihr Vertrauen in Gott. Diese Hoffnung teilen christliche Frauen aus Nigeria mit – in Gebeten, Liedern und berührenden Lebensgeschichten. Sie berichten vom Mut alleinerziehender Mütter und Witwen, vom Glauben inmitten der Angst und von der Kraft, selbst unter schwersten Bedingungen durchzuhalten und weiterzumachen.
Weil Beten und Handeln zusammengehören, fördert der deutsche Weltgebetstag aus Spenden und Kollekten rund hundert Projekte in Afrika, Lateinamerika, Europa und im Nahen Osten. Sie verbessern die Lebenssituation und Gleichberechtigung von Mädchen und Frauen. Die Partnerorganisation CCEPI in Nordnigeria beispielsweise hilft Mädchen und Frauen beim Start in ein neues Leben nach Gewalt und Missbrauch. Sie erhalten medizinische Hilfe, juristischen Beistand, Traumabehandlung sowie Qualifizierungsmaßnahmen, um sich eine eigene Existenz aufzubauen.
